Hochbegabung, Intelligenztest, Coaching, Beratung
        Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen


Hochbegabte und überdurchschnittlich, besonders begabte Kinder u. Jugendliche - Merkmale, Anzeichen erkennen, fördern, fordern -

Hochbegabte Jugendliche

Hochbegabte Jugendliche

... und wann ist ein Intelligenztest sinnvoll? Lesen Sie auch unsere Beispiele im unteren Bereich der Seite. Übrigens - ein IQ-Test macht Spaß und überfordert nicht.


Kinder mit besonderen Begabungen verfügen wie jedes andere Kind auch über eine individuelle Persönlichkeit mit eigenen Interessen und Schwerpunkten. Auch bei begabten Kindern gibt es deutliche Unterschiede in der intellektuellen Leistungsfähigkeit.

Begabte Kinder zeigen jedoch im Vergleich zu gleichaltrigen anderen Kindern bestimmte Verhaltensweisen. Die Arbeit mit den Kindern in unserem Institut zeigt immer wieder, dass diese Verhaltensmuster bereits ab einem IQ von 115 auftreten, also nicht nur den Hochbegabten vorbehalten bleiben. Hierbei kann es sich z.B. um folgende Merkmale handeln:

> Geringes Schlafbedürfnis

> Ständiges Fragen im Versuch, die Umwelt zu verstehen

> Sehr gutes Gedächtnis

> Hohes Lernvermögen

> Gutes logisches Denkvermögen

> Hohe Abstraktionsfähigkeit

> Gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, großer Wortschatz

> Ungewöhnliche Lösungen für scheinbar klare Aufgabenstellungen

> Interesse für "Erwachsenenthemen" (z. B. Religion, Politik)

> Lesen, Schreiben oder Rechnen vor der Einschulung

> Hohe Sensibilität

> Extrem ausgeprägtes Sozialverhalten

Treffen auch nur einige dieser Punkte zu, kann eine besondere Begabung bzw. Hochbegabung vorliegen.Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Welche Probleme können aus dem "Nicht Erkennen" einer Begabung und Hochbegabung entstehen?

Begabte Kinder langweilen sich bereits im Kindergarten, da weder das Arbeitstempo noch die Lehrmethoden ihren Fähigkeiten entsprechen. Ihre Versuche, diese Situation zu ändern, werden von vielen Erzieherinnen als Aufsässigkeit, Störmanöver oder altkluges Verhalten interpretiert. Dieser Vorgang setzt sich in der Schule weiter fort.

Ihr Ehrgeiz und ihr Interesse für alle möglichen Themen sind für normalbegabte Kinder und Erwachsene oft nicht nachvollziehbar. Manches hochbegabte Kind wird zum Außenseiter, da es immer alles genau wissen will.

Vielfach haben weder die Eltern noch die Erzieher oder Lehrer Erklärungen für diese Verhaltensweisen. Im Ergebnis wird daher versucht, das Kind normgerecht anzupassen und alle Aktivitäten altersgerecht  aufzubereiten. Insbesondere in der Schule wird dem Kind das Lerntempo seiner gleichaltrigen Mitschüler eingeimpft, obwohl dies eindeutig zu langsam ist. Für das Kind stellt dieser Versuch, aus einem begabten Kind ein Durchschnittskind machen, eine  enorme Belastung dar. Kaum ein Kind ist dieser Situation langfristig gewachsen. Verhaltensauffälligkeiten in unterschiedlicher Ausprägung können die Folge sein, z.B.:

> Stille, in sich gekehrte Kinder

> Aggressive, stark extrovertierte Kinder

> Klassenclown und Pausenrowdy

> Keine Motivation

> Depressive Symptome

> Psychosomatische Kopf- und Bauchschmerzen

> Geringere schulische Leistungen als intellektuell möglich

> Völliges Schulversagen (Beendigung ohne Schulabschluss)

> Instabile Persönlichkeiten

> Schulverweigerung

> Leistungsverweigerung

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Was kann ich tun, wenn mein Kind begabt oder hochbegabt ist?

Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Ihr Kind begabt ist. Sehen Sie es als eine positive Herausforderung an. Denken Sie an die Möglichkeiten die sich ihrem Kind eröffnen, Vorausetzung: Ihr Kind lernt, die Begabung produktiv in die eigene Persönlichkeit zu integrieren.

Fordern und fördern Sie Ihr Kind über das schulische Maß hinaus. Es gibt Elternvereine, Selbsthilfegruppen oder Vereine für hoch begabte Menschen. Hier wird der Kontakt zu Gleichbegabten hergestellt.

Der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern fördert die Fähigkeit Ihres Kindes, mit normal begabten Menschen positive Beziehungen zu gestalten. Interessant sind hier die Bereiche, in denen Ihr Kind selbst „Normalleistung" erbringt, z. B. beim Sport oder in der Musik.

Ihr Kind verbringt einen großen Teil seiner Zeit in der Schule. Mittlerweile gibt es bereits LehrerInnen, die sich mit dem Thema Begabung auseinandersetzen. Hier muss eine gemeinsame Förder- und Forderarbeit zwischen Elternhaus und Schule verabredet werden. Es sollte jedoch sehr individuell zum Wohl des Kindes gearbeitet werden. Sicherlich kann es auch immer wieder zu Spannungen zwischen Eltern, Lehrern und Kindern kommen. Versichern Sie sich in so einem Fall professioneller Unterstützung. Wir erleben es in unserer Arbeit immer wieder wie fruchtbar es sein kann, wenn wir uns mit an den runden Tisch setzen und mit den Lehrern, dem Schulamt oder sogar der Bezirksregierung reden.

Vielfach stellt man jedoch fest, dass bereits gravierende Verhaltensauffälligkeiten vorliegen. In diesem Fall kann eine begleitende Beratung oder ein individuelles Coaching angezeigt sein. Auch in diesem Fall: Sprechen Sie im Vorfeld mit den in Frage kommenden Personen. Bestehen Erfahrungswerte in der Behandlung und Betreuung bei begabten Kindern? Hat man sich bereits intensiv mit dieser Thematik beschäftigt? Das Wichtigste aber ist, findet die Person Ihres Vertrauens auch den Zugang zum Kind, liegen beide auf einer „Wellenlänge"? Wenn nicht - müssen Sie weiter suchen.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

 

Fallbeispiele

Kevin

Kevin ist 7 Jahre und  im 2. Schuljahr. Immer häufiger hat er Probleme mit der Rechtschreibung. Alles, was er schreibt, kann man kaum lesen. Die mündliche Mitarbeit ist gut, jedoch wirkt er oft gelangweilt und in der Zeit, wenn der Lernstoff vom Vortage wiederholt wird, liegt Kevin lang über dem Tisch und langweilt sich total. Einmal ist er sogar eingeschlafen. Die Lehrerin bittet die Eltern zu einem Gespräch. Sie vermutet Legasthenie und zu wenig Schlaf. Er wird in unserem Institut gestestet, man stellt einen IQ von 127 fest, Kevin ist überdurchschnittlich, d.h. besonders begabt. 

Julia

Julia ist 13 Jahre und besucht die 7. Klasse einer Realschule. Seit einiger Zeit hat sie keine Lust mehr in die Schule zu gehen, die Noten werden schlechter und sie beginnt zu schwänzen. Obwohl sie scheinbar normal bis viel isst, wird sie zusehends dünner. Die Mutter schob dies alles zunächst auf die Pubertätsphase des Kindes, macht sich aber immer stärkere Sorgen und sucht einen Arzt auf. Auch bei Julia ist organisch alles in Ordnung. Allerdings gibt der Arzt der Mutter den Rat, die Essgewohnheiten der Tochter zu beobachten. So bemerkt die Mutter eines Tages, dass Julia sich nach dem Essen auf der Toilette übergibt. Julia bekommt psychiatrische Hilfe, wobei auch ein IQ - Test durchgeführt wird. Dieser ergibt eine Wert von 119, womit auch Julia besonders begabt ist. Allerdings sieht der betreuende Psychiater noch keinen Handlungsbedarf. Da sich die Mutter keinen Rat mehr weiß, wendet sie sich an uns und wir beraten die Familie, Julia mehr zu fordern. Nach und nach kommt Julia über den stärker geforderten Privatbereich auch immer mehr in eine intensive Förderung auf schulischem Gebiet. Mit Hilfe des PC s arbeitet sich Julia immer weiter vor, so dass sie plötzlich weit über dem Klassenschnitt steht. Dies geschieht heimlich, da die Schule nicht hinter ihr steht, sich aber über diese Erfolge sehr wundert. Anschließend wurde Julia auf ein Gymnasium umgeschult, wo es ihr jetzt immer besser geht.

Tim

Tim ist 15 Jahre alt und besucht die 9. Klasse eines Gymnasiums. Bis zum Ende der 7. Klasse lief alles gut, die Noten waren o.k., mit den Lehrern kam er gut zurecht und auch zu Hause gab es wenig Probleme. Er gehörte zu den Klassenbesten. Freunde hatte er allerdings nur wenige. In der 8. Klasse wechselten alle Lehrer. Auch wurden nach und nach die Noten immer schlechter. Es begann mit einer Fünf in Deutsch. Tim war entsetzt. Er nahm sich deshalb fest vor, in der nächsten Arbeit wenigstens eine Zwei zu schreiben, damit er die schlechte Note ausgleichen konnte. Doch auch die zweite Arbeit war nur eine schwache Vier. Tim verstand das alles nicht. Von seinen Klassenkameraden musste er sich dumme Sprüche anhören und die Lehrerin fragte ihn, was mit ihm los sei. Tim konnte es nicht erklären. Auch die dritte Arbeit setzte er in den Sand. Glatt Fünf. Mittlerweile hatte Tim schon riesige Angst in eine Klassenarbeit zu gehen. Dies bezog sich nicht nur auf Deutsch, denn auch in den anderen Fächern blieben plötzlich die guten Noten aus. Bereits im zweiten Halbjahr waren auch die Noten in den anderen Hauptfächern auf Drei abgerutscht. Für den ehrgeizigen Tim eine Katastrophe. Er setzte sich deshalb immer weiter unter Druck, versuchte immer wieder in der nachfolgenden Arbeit mindestens eine Zwei zu schreiben, was ihm aber nicht gelang. Er wurde am Schuljahresende zwar versetzt, jedoch war sein Selbstwertgefühl gewaltig angeknackst. Als die Noten auch zu Beginn der 9.Klasse nicht besser wurden, begann Tim die Schule zu schwänzen. Die Hänseleien der Mitschüler hörten auch nicht auf und auch zu Hause gab es immer nur Ärger, denn mittlerweile vergaß Tim auch Hausaufgaben, Arbeitsmaterialen u.a. wichtige Dinge. Selbst Termine von Klassenarbeiten vergaß er. Er bekam zum Halbjahr sein schlechtestes Zeugnis der gesamten Schulzeit. Die Versetzung war extrem gefährdet. Da beschloss er die Schule komplett zu verweigern. Die Schule verlangte daraufhin, dass die Eltern mit Tim eine Therapie beginnen sollten, doch dieser verweigerte auch das. Das Jugendamt wurde eingeschaltet und die Situation eskalierte. Da fiel den Eltern ein, dass Tim irgendwann einmal getestet wurde. Es wurde ihm damals ein IQ von 135 bescheinigt. Tim ist also hoch begabt. Die Eltern setzten sich mit uns in Verbindung. Wir empfahlen ein Coaching, um Tim weiterzuhelfen. Da Tim bereits 15 Jahre alt ist, gaben wir zu bedenken, dass ein Coaching in solch einem Fall langfristig anzusetzen ist. Mittlerweile geht Tim wieder zur Schule, aber an seinem angeknacksten Selbstwertgefühl muss noch gearbeitet werden.

Sarah

Sarah, 10 Jahre, 5. Klasse Gymnasium, ist mit Leichtigkeit und guten Noten durch die Grundschulzeit gekommen. Dem entsprechend hat sie von ihrer Lehrerin eine Gymnasialempfehlung bekommen und keiner hatte Zweifel, dass dieses Kind je Probleme in der Schule bekommen würde, denn es lag auch ein entsprechender IQ-Test vor. Dieser wurde in der zweiten Klasse durchgeführt, da Sarah springen sollte. Er ergab einen Wert von 137, also lag eine sog. Hochbegabung vor und das Kind kam daraufhin sofort in die dritte Klasse.

In der Grundschule verlief alles problemlos. Doch nun, auf dem Gymnasium, hat Sarah häufiger Kopfschmerzen. Auch fällt es ihr schwer sich auf die Hausaufgaben zu konzentrieren und die Noten sind nach anfänglichen Supernoten jetzt im zweiten Halbjahr nur noch Mittelmaß. Das bedrückt sie sehr, denn sie möchte wie auch in der Grundschule zu den besten gehören. Mitschüler, die mit Sarah aus der Grundschule aufs Gymnasium gekommen sind, beginnen sie zu ärgern, wenn sie schlechtere Noten schreibt. Sarah zieht sich immer mehr zurück, der Zugang zu ihr wird immer schwieriger. Die Eltern können sich dies alles nicht erklären und suchen unser Institut auf.

Nach einer Analyse der Situation stellen wir fest, dass Sarah trotz des Springens keinerlei Lern- und Arbeitstechniken entwickelt hat. Sie war der Meinung, dass ihr auch auf der weiterführenden Schule genauso alles zufällt wie früher. Nun stößt sie auch als Hochbegabte an ihre Grenzen.

Ein intensives Lern- und Arbeitstechnik-Training sowie ein Konflikt-Coaching mit dem Schwerpunkt Anti-Mobbing-Training wird Sarah helfen wieder dauerhaft in der Schule zurechtzukommen. Hierbei lernt sie, wie sie sich besser auf eine Klassenarbeit vorbereiten kann, effektiver Hausaufgaben erledigt, Vokabeln ins Langzeitgedächtnis bekommt, aber auch, wie man sich gegen mobbende Mitschülerinnen zur Wehr setzt. Auch das Selbstbewusstsein wird in diesem Coaching-Programm wieder aufgebaut und das Selbstwertgefühl gestärkt. Dieses Procedere dauert ca. ein halbes Jahr und hat Sarah enorm geholfen besser mit der Schule klarzukommen und auch Misserfolge besser zu verkraften.

Anna

Anna besucht die 7. Klasse eines Gymnasiums. Bereits kurz nach der Umschulung von der Grundschule wird das sonst recht lebhafte Kind immer stiller. Auch die Zensuren ändern sich und werden immer schlechter. Es beginnt in Englisch, dann in Mathematik und schließlich ist auch Deutsch betroffen, ein Fach, in dem Anna immer gut war. In der Mitte des 6. Schuljahres rät die Schule den Eltern, das Kind auf eine Real- oder Gesamtschule zu geben, da es für ein Gymnasium nicht geeignet erscheint. Zeitgleich zu Beginn des 6. Schuljahres bekommt Anna eine Nasennebenhöhlenentzündung, die trotz diverser Medikamente nicht besser wird. Da die Eltern anderer Meinung als die Lehrer sind, lassen sie das Kind bei uns testen und erfahren, dass Anna einen IQ von 125 hat. Auch sie ist besonders begabt. Nach vielen Bemühungen gelingt es uns, Anna auf ein anderes Gymnasium umzuschulen und der Zustand bessert sich erheblich.

Marvin

Marvin besucht die 3. Klasse einer Grundschule, die er mit Leichtigkeit schafft. Gerne möchte er mehr leisten, doch die Lehrerin lehnt dies ab, da er den anderen dann zu weit voraus ist. Da Marvin in der Schule seit der ersten Klasse häufig andere Kinder ärgert, hält ihn die Lehrerin für sozial unreif. Deshalb lässt sie sich auch nicht auf die Diskussion ein, Marvin in die nächst höhere Klasse springen zu lassen. Schon im 2. Schuljahr beginnt Marvin einzunässen. War es zunächst nur nachts, weitet es sich immer stärker auch auf den Tag aus. Schließlich passiert es auch in der Schule. Die Mutter lässt das Kind gründlich untersuchen, aber eine organische Ursache scheidet aus. Da nur eine psychische Ursache der Grund dieser Enuresis sein kann, wird innerhalb der Familie nach den Ursachen gesucht. Zufällig ließt die Mutter einen Bericht über Hochbegabung und nimmt den Kontakt zu uns auf. Nach einem Test wird Marvin ein IQ von 123 bescheinigt. Er ist damit besonders begabt. Da die Schule nicht einsichtig ist, wird Marvin umgeschult und dort sofort in eine nächst höhere Klasse gegeben. Mit den gesteigerten Anforderungen ändert sich auch das Krankheitsbild. Marvin ist wieder gesund.

Lea

Lea besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums. In der Grundschule gehörte sie immer mit zu den Besten, das Üben war für sie ein Fremdwort, sie konnte es einfach. Auf dem Gymnasium ändert sich ihr Verhalten. Lea wird immer stiller, die Leistungen immer schlechter. Es beginnt mit schlechten Noten im Englischen, später kommt Mathe dazu, dann die sogenannten mündlichen Fächer. Lea macht einfach nicht mehr mit. Schule ist ihr ein Gräuel. Ständig ist sie krank. Zu Hause dagegen löst Lea jede Quizaufgabe im Fernsehen, stellt eine eigene Internetseite ins Netz und chattet mit ihrer Freundin in Amerika. Dort klappt das Englische mühelos. Die verzweifelten Eltern kommen mit Lea zu uns ins Institut. Der von uns durchgeführte IQ - Test bescheinigt ihr einen IQ von 123, sie ist also überdurchschnittlich, d.h. besonders begabt.

Tim

Tim ist ein aufgeweckter 9 Jahre alter Junge, der die dritte Klasse der Grundschule besucht. Bereits während des ersten Schuljahres entwickelt er sich immer mehr zum Störenfried der Klasse. Auch die schulischen Leistungen flachen immer mehr ab. Tim schreibt einfache Wörter falsch oder in immer anderen Varianten. Schwierige Wörter dagegen schreibt er wundersamer Weise immer richtig. Die Eltern üben täglich, aber es wird immer schlimmer. Hatte sich Tim noch anfangs auf die Schule gefreut, geht er jetzt immer weniger gern hin. Fast jeden Morgen hat er Bauchschmerzen oder andere "Ausreden". Tim hatte die ersten beiden Schuljahre noch durch intensive Gespräche zwischen seinem Lehrer und den Eltern überstanden. Im 3. Schuljahr gibt es nun massive Probleme, Noten werden verteilt und die werden immer schlechter. Die Eltern bitten uns um Hilfe und erfahren, ihr Sohn habe einen IQ von118, ist also überdurchschnittlich, d.h. besonders begabt. 

Janik

Janik besucht die erste Klasse einer Grundschule, auf die er sich schon im Kindergarten riesig gefreut hat. Jetzt, nachdem die ersten Wochen herum sind, zieht er sich immer mehr zurück und findet Schule einfach nur langweilig. Widerwillig geht er morgens hin, immer öfter klagt er über Übelkeit und Bauchschmerzen, bis er schließlich sogar erbricht. Der zu Rate gezogene Arzt stellt keinerlei körperliche Ursachen fest. Im Unterricht selbst wird Janik immer mehr zum Störenfried und beginnt auf dem Schulhof, seine Klassenkameraden zu treten. Ständig erhält die Mutter Anrufe seiner Lehrerin. Nachdem Janik vom Kinderarzt über die Erziehungsberatungsstelle und über den schulpsychologischen Dienst schließlich zu uns kommt, testen wir ihn und diagnostizieren einen Prozentrang von 90,5, dies entspricht einen IQ von 120. Janik ist damit besonders begabt. Wir können die Lehrerin überzeugen, Janik um ein Jahr vorzuversetzen und innerhalb kürzester Zeit ist er wieder gesund und die Verhaltensauffälligkeiten bessern sich zusehends.

Alexander

Alexander ist neun Jahre alt und besucht die 4. Klasse der Grundschule. Zu Hause ist er ein ganz normales und ausgeglichenes Kind, mit dem die Eltern gern die Wochenenden in Museen, Theatervorstellungen oder mit anderen interessanten Dingen verbringen. Alexander hat einen eigenen PC, den er gern und viel nutzt, schaut sich viele Wissenssendungen im Fernsehen an und besitzt schon eine bemerkenswerte Bibliothek für sein Alter. Nur in der Schule scheint es nicht zu laufen. Immer häufiger gibt es Beschwerden von Seiten der Schule, aber auch von anderen Eltern, Alexander würde massiv den Unterricht stören, andere Kinder scheinbar grundlos treten, laut und trotzig sein. Die Eltern können dies gar nicht verstehen und glauben dieses Verhalten auch nicht. Sie setzen sich mit uns in Verbindung um Hilfe zu bekommen. Zunächst führen wir einen Intelligenztest durch, der einen Wert von 133 ergibt. Demnach ist Alexander hoch begabt. Sein Verhalten zeigt eindeutig eine Unterforderung in der Schule. Da er in der vierten Klasse ist, ist ein Springen problematisch, da er keinerlei Lerntechniken erlernen konnte und die Zeit, dies nachzuholen, zu knapp wird. Trotzdem benötigt Alexander mehr Forderung. Auch sind die Eltern dagegen, ihren Sohn zu diesem Zeitpunkt springen zu lassen und die Schule verweigert dies sowieso. Da die Eltern schon sehr viel mit ihrem Sohn unternehmen, ist auch dies kaum noch steigerungsfähig. Wir empfehlen daher ein Motivationstraining, das Alexander helfen soll, die noch verbleibende Zeit an der Grundschule positiv zu überstehen. Um mit den Mitschülern besser auszukommen, unterstützen wir Alexander mit einem Sozialen Konflikt- und Kompetenztraining. Auch können wir die Lehrerin überzeugen, Alexander andere Aufgaben zu geben, damit er auch in der Schule verstärkt gefordert wird. Dies funktioniert zwar nicht immer, doch ab und zu bekommt er Knobelaufgaben und darf auch häufiger an den Klassencomputer als üblich. Dies verschafft zumindest eine Erleichterung, so dass Alexander die Zeit bis zum Schulwechsel recht gut übersteht. Zusätzlich erhält er im zweiten Halbjahr auch ein Coaching in Bezug auf das Erlernen von Lern- und Arbeitstechniken sowie Schulmanagement, damit er besser auf die weiter führende Schule vorbereitet wird.


Weitere Infos erhalten Sie auch unter www.hochbegabung-kinder.de bzw. www.logios.de.