Hochbegabung, Intelligenztest, Coaching, Beratung
        Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen


Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivität)Syndrom (ADS und ADHS), auch bei Hochbegabung und überdurchschnittlicher Begabung

ADS, ADHS oder eine Hochbegabung - manchmal nicht zu unterscheiden.

Das Institut zur Fo(e)rderng besonderer Begabungen arbeitet seit vielen Jahren mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern und führt neben den notwendigen Intelligenztests auch ADS/ADHS-Screenings durch.



Aufmerksamkeitsgestörte Kinder haben oft Schwierigkeitensich ruhig und ausdauernd bestimmten Aufgaben zuzuwenden. Sie fallen auf durch ihre Ablenkbarkeit und Sprunghaftigkeit. Oft sind sie impulsiv, unbedacht, motorisch unruhig, zappelig.

Ein Teil der Kinder zeigt sich dagegen eher scheu, verträumt und in sich zurückgezogen. So unterscheidet man...

  • Aufmerksamkeitsstörungen mit Hyperaktivität; AD(H)S
  • Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität; ADS

Die Kinder werden spätestens im Schulalter auffällig, wenn die Ansprüche an die Aufmerksamkeitsleistung steigen.

Dann führt ihre Unaufmerksamkeit zusammen mit dem oberflächlichen und oft impulsiven Arbeitsstil zu Misserfolgen und Lernschwierigkeiten.

Dabei werden dann die besonderen Fähigkeiten wie ihre Kreativität und ihr Ideenreichtum übersehen.

Im Umgang mit Eltern, Lehrern und Gleichaltrigen nehmen die Auseinandersetzungen zu.

  • Ca. 3 - 5% der Grundschüler leiden unter einer Aufmerksamkeitsstörung (d.h. es sind 1-2 Kinder pro Klasse betroffen).
  • Es gibt ungefähr sechsmal mehr aufmerksamkeitsgestörte Jungen als Mädchen.
  • Ungefähr 28% der aufmerksamkeitsgestörten Kinder wiederholen eine Klasse.
  • Viele Kinder mit AD(H)S sind hoch begabt, ein Großteil überdurchschnittlich, besonders begabt.
  • Wichtig!!! ADS bzw. ADHS ist kein Erziehungsfehler.
  • Wichtig!!! ADS bzw. ADHS ist eine Störung mit neurobiologischen Besonderheiten in den Informationsverarbeitungsprozessen des Gehirns.
  • Übrigens: Da Hochbegabung und ADS/ADHS häufig ähnliche Symptome aufweisen, muss sehr sorgfältig und intensiv diagnostiziert werden!


Welche Trainingsformen führen wir durch?


  • Verhaltenstraining
  • Psychomotorische Bewegungsübungen
  • Konzentrationstraining
  • Entspannungstraining
  • Elternberatung.


Was können wir für Sie und Ihr Kind tun?


  • Bei Verdacht auf ADS bzw. ADHS führen wir entsprechende Testverfahren durch.
  • Wir beraten Sie im Umgang mit einem ADS-Kind.
  • Wir bieten ein Trainingsprogramm für ADS-Kinder u.a. nach Krowatschek bzw. Aust-Claus an.
  • Wir lassen Sie als Eltern nicht allein.

Da wir jedem Kind ganzheitlich und individuell helfen wollen, hängt das Trainingsprogramm von der Schwere der Aufmerksamkeitsstörung und der bisherigen Entwicklung des Kindes ab. Außerdem berücksichtigen wir die hohe Begabung Ihres Kindes.


Was müssen andere zusätzlich tun?


  • Klinische Untersuchung
  • Apparative Diagnostik (EEG etc.)


Aus diesem Grund erstellen wir für Sie ein individuelles Angebot über die ungefähre Dauer und die Kosten des Trainings. Wir legen Wert darauf, dass unsere Angebote vollkommen transparent sind, d.h.:

  • Wir führen ausschließlich ein Einzeltraining durch.
  • Auf Ihren Wunsch halten wir einen engen Kontakt zur Schule.
  • Bei einer deutlichen Verbesserung der Situation können die Kinder an einem Gruppentraining teilnehmen.

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.  

Fallbeispiele

Annika

Annika ist 8 Jahre alt und besucht die dritte Klasse. Sie möchte einmal Tierärztin werden und liest alles was sie darüber finden kann. Tiere sind ohnehin ihr großes Hobby. Sie reitet gern und besitzt eigene Meerschweinchen, um die sie sich liebevoll kümmert sowie einen Hund, der allerdings allen Familienmitgliedern gehört. Wenn Annikas Mutter ruft, hört diese das häufig nicht. „Annika träumt wieder", heißt es dann nur. Doch manchmal wird dies lästig. Die Familie hat eine Einladung und muss sich beeilen um pünktlich zu sein. Mehrfach schon hat die Mutter gerufen, aber Annika wird nicht fertig. Sie vergisst sich anzuziehen, zu kämmen, sucht ihre Schuhe, findet zwischenzeitlich aber eine andere Beschäftigung und bringt die Familie zur Verzweifelung. So geht es immer. Annika soll die Spülmaschine ausräumen und vergisst es, sie soll etwas aus dem Keller holen und vergisst es, sie soll ihre Tante anrufen und vergisst es. Ebenso ist es mit dem Hausaufgaben. Immer wieder bekommt sie Einträge ins Heft mit dem Hinweis sie habe wieder die Hausaufgaben vergessen. Sie gibt zu Hause keine Briefe der Schule ab, sie vergisst die Termine der Klassenarbeiten und träumt auch in der Schule immer wieder, d.h. wenn sie angesprochen wird, weiß sie nicht, was gerade durchgenommen wurde. Wir testen Annika als hoch begabt und führen einen ADS-Test durch. Da die Werte passen, empfehlen wir den Eltern Annika zusätzlich einem Arzt vorzustellen. Dieser bestätigt die Diagnose ADS. Im Institut führen wir ein Einzeltraining mit Annika durch und helfen ihr somit, die Aufmerksamkeit nach und nach in die richtige Richtung zu lenken. Zusätzlich bekommt sie Unterstützung durch einen Heilpraktiker. Nach einer Weile kann man schon leichte Verbesserungen der Aufmerksamkeit bemerken. Jedoch benötigt Annika viel Geduld, bis sich eine deutliche Verbesserung einstellt.

 

Karl

Karl ist 7 Jahre alt, geht in die zweite Klasse und ist ein richtiger Zappelphillip. Das war er schon immer, selbst während der Schwangerschaft. Kaum auf der Welt schreit er wochenlang ohne Unterbrechung, und die Mutter hat alle Hände voll zu tun um ihn zu beruhigen. Auch die Beaufsichtigung des Kindes erweist sich als schwierig. Karl tobt ständig durch die Wohnung, kein Klettergerüst ist ihm zu hoch und ständig hat er irgendwelche Blessuren. Kaum ist er im Kindergarten, wird die Mutter regelmäßig kontaktiert um ihr die diversen Vergehen ihres Sohnes mitzuteilen. Auch in der Schule ist es nicht anders. Karl schreit in die Klasse, alles dauert ihm zu lange, er vergisst die Hausaufgaben oder wichtige Arbeitsmaterialien. Er vergisst nach dem Sportunterricht sogar die Schuhe und läuft barfuß nach Hause. Erst, als er sich am Fuß verletzt, bemerkt er die fehlenden Schuhe. „Man muss doch merken, wenn man keine Schuhe anhat", meint die Mutter, doch Karl verweist auf den gerade aktuellen Sommer. Die Mutter ist verzweifelt. Nirgends kann sie sich mit ihrem Kind blicken lassen. Auch Freunde hat Karl nicht mehr. Alle meiden ihn. Wir testen Karl als besonders begabt und führen einen ADHS-Test durch. Die Testverfahren und die Anamnese ergeben eindeutig den Verdacht auf ADHS. Aus diesem Grund verweisen wir die Eltern zusätzlich an einen Arzt, der die Diagnose überprüfen soll. Diese wird auch bestätigt. Im Institut wird deshalb ein Einzeltraining nach Krowatschek durchgeführt.
 

Bitte sprechen Sie uns an oder mailen Sie uns. Wir beraten Sie gern bzgl. der Maßnahme und der entstehenden Kosten. Nach dem Sozialgesetzbuch stehen den betroffenen Personen alle nötigen Hilfen zu und werden über die jeweils zuständigen Kostenträger abgerechnet.